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Stadtrat handelt imageschädigend und innovationsfeindlich

Veröffentlicht am 17. Februar 2017

Der Stadtrat nahm gestern die Motion der SP an, dass Laden- und Parterregeschosse ausschliesslich „guten“ Gewerbebetrieben, Restaurants und Kulturlokals zur Verfügung gestellt werden sollen und „böse“ Banken und Dienstleister davon ausgeschlossen sein sollen. Für den Wirtschaftsstandort Bern ist das innovationsfeindlich und imageschädigend.

Die Unterteilung des Gewerbes in „gute“ und „böse“ Unternehmen, welche der Stadtrat hier vornimmt, empfinden die jungfreisinnigen stadt bern als ungerecht und imageschädigend. Für eine Stadt muss es der Anspruch sein, die verschiedenen Unternehmen nicht gegeneinander auszuspielen, sondern die Behandlungsgleichheit zu gewährleisten.

Zu diesen letzteren „Bösen“ zählt für den Stadtrat beispielsweise auch die Wohnvermittlungsplattform Airbnb. Erst vor einigen Wochen wurde die unnötige Motion von Luzius Theiler (GPB-DA) angenommen, die zahlenmässig unbeachtliche Anzahl an Zweitwohnungen, die durch Airbnb vermittelt werden, zu limitieren.

Solche ideologisch motivierten Entscheide schaden dem Ansehen des Wirtschaftsstandorts Bern als Anziehungspunkt für neue innovative Unternehmungen. Die jungfreisinnigen stadt bern fordern den Stadtrat deshalb dazu auf, derartige imageschädigende und innovationsfeindliche Regulierungen zu unterlassen und stattdessen fortschrittlichen Ideen Platz zur freien Entfaltung zu lassen. Wir fordern den Gemeinderat auf, eine moderate Umsetzung anzustreben.

Bern, Freitag, 17. Februar 2017

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